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CDU-Neujahrsempfang in Lauterbach mit Regierungspräsident Dr. Witteck
LAUTERBACH. Grundsätzliche Ausführungen zum Neuen Jahr, aber auch viele konkrete Schritte zur Zukunft des ländlichen Raumes standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges der Lauterbacher CDU, bei dem der Gießener Regierungspräsident Dr. Lars Witteck der Gastredner war. „Wenn wir ehrlich zu uns sind, stellen wir fest: Es geht uns gut“, hob Witteck anhand der Wirtschaftsdaten und der Arbeitslosenzahlen zu Beginn seiner Rede vor Vertretern heimischer Vereine, Behörden und Firmen sowie der örtlichen Union und benachbarter CDU-Verbände hervor.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Michael Apel konnte zuvor neben Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller, Erstem Stadtrat Horst Hennenberg und Stadtverordnetenvorsteher Lothar Pietsch (alle CDU) auch Unions-Fraktionschef Dr. Jens Mischak begrüßen, der die Aufgaben in den kommenden vier Jahren der Kommunalpolitik in der Kreisstadt beschrieb. „Wir werden jetzt bei den Haushaltsberatungen sehen, ob die neue Diskussionskultur im Stadtparlament trägt“, betonte Mischak. Er erinnerte daran, dass es im Rathaus bei 13 CDU-, 11 SPD-, 6 Grünen-, 3 FDP- und 2 FW- Stadtverordneten sowie insgesamt drei einzelnen Abgeordneten keine klaren Mehrheiten gäbe.
Deutschland sei gut durch die Krise gekommen, gleichwohl werde der ländliche Raum – wie etwa in Mittelhessen – am demografischen Wandel zu leiden haben, stellte Dr. Witteck fest „Wir können hier nicht die gleichen Löhne zahlen, wie im Rhein-Main-Ballungsraum“. Daher bestehe die Gefahr, dass noch weiter Fachkräfte in die Metropolregion wegzögen und die Dagebliebenen nur noch Zulieferer für Frankfurt wären. Letztlich blute der mittel- und nordhessische Raum aus, wenn man nicht Strategien verabrede, dem entgegenzuwirken, betonte der 37jährige Jurist. Auch hätten die Infrastruktur dann die wenigen Verbliebenen zu zahlen.
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15.01.2012
